Die Gestalterische Fortschritts Fraktion

Die Gestalterische Fortschritts Fraktion (GFF) ist eine Gruppe junger Aktivisten künstlerischer und gestalterischer Herkunft, gegründet am 09.11.2005. Austragungsorte ihrer Aktionen sind der öffentliche Raum sowie diverse Designinstitutionen mit dem Ziel, mehr „Freiraum für Gestaltung“ zu schaffen.
Es soll eine innovative, kreative und richtungweisende Art der Gestaltung entwickelt und praktiziert werden. Zum einen wird durch Aktionen auf Missstände in der Gestaltungslehre, der Gestaltungsindustrie und auf die Verantwortung bei der Gestaltung von Kommunikations-Medien gegenüber der Gesellschaft, hingewiesen. Zum anderen wird ein Gestaltungsprozess erarbeitet und stetig verbessert, der einen Kreativprozess erlaubt, welcher vor wirtschaftlichem Druck geschützt wird.
Zu den Vorbildern zählen die linken Künstlerkollektive der 1960er und 70er Jahre in Italien und Frankreich, unter anderem die Gruppe Grapus. Arbeitsweisen und die Eigenart, die Arbeiten nur mit dem Namen der Gruppe und nicht des einzelnen Gestalters zu kennzeichnen sind übernommene Stilmittel. Aber auch der “russische Konstruktivismus” und ihre Vordenke prägen die temperamentvollen Arbeiten. Diese zeichnen sich auch durch den Hang zu auffallenden Farben, sowie durch eine Kommunikation zwischen dem gestalteten Objekt und den ihm umgebenden Raum aus. Ziele sind neue Impulse und andere Fragestellungen, sowie ein Aufsprengen verkrusteter Ideale. Durch den Eiter der Gesellschaft. Wir suchen und finden Antworten zur Gestaltung selbst, zur Methodik einer Schule für Kommunikationsdesign und schaffen Verbindungen zu Gesellschaft, Politik und Kultur. Neben den bereits vorhanden, herkömmlichen Darstellungsweisen aus dem Bereich der kommerziellen Werbung gilt es die gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Räume mit eigenen gestalterischen Mitteln für sich zu erobern. Utopisches Gedankengut wird in realistische Aktionen umgesetzt und/oder in Zielen formuliert. Die Notwendigkeit des Denkens wird als Weg beansprucht.
Die GFF sieht einen gestalterischen Fortschritt und neue Impulse in provokanten Arbeiten und ihrer konfrontativen Ideologie und schafft sich ihren kreativen Freiraum.
Vorangegangen Projekte:


