Monday, August 27, 2007

Phase 003 | Gestaltung und Evaluation

Nach den Phasen der Ideengenerierung und der Analyse des bestehenden Logos 

kommen wir zur 3. Phase. Es wird nun eine Auswahl an möglichen Logos getroffen, 

typographische Feinheiten erörtert und die inhaltliche Ebene überprüft. Hierzu 

arbeiten beide Gruppen zusammen.


 

 

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Wednesday, August 22, 2007

Phase 002 | Gruppe B

Gruppe B hat sich in der zweiten Phase mit dem Gesamterscheinungsbild anderer Philharmonien auseinandergesetzt (siehe Bilder ). Hier fällt auf, dass häufig mit filigranen Linien gearbeitet wurde. Auch eine Kombination von Wort- und Bildmarke ist immer vorhanden. Abgesehen von den Erscheinungsbildern anderer Musikhäuser werden wir jetzt wieder unseren Fokus auf die Frage lenken, wann brauchen man eine Bildmarke? Vielleicht sollte ganz bewusst das Logo der „Gesellschaft“ nur aus einer gut gesetzten Wortmarke bestehen? So würde man auch nicht Gefahr laufen mit verschiedenen Logos zu verwirren und das eigentliche Hauptinteresse – die Berliner Philharmoniker – im Vordergrund lassen. Aus diesem Grund haben wir uns auch mal mit dem Namen an sich auseinandergesetzt. [...]

    

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Phase 002 | Gruppe A

In der zweiten Konzeptions-Phase hat sich Gruppe A mit der Analyse des bestehenden Logos der Berliner Philharmoniker auseinandergesetzt. Das gemeinsame Ziel ist die Identifizierung mit der Musik und dem Orchester. Hierfür liefert die Gesellschaft der Freunde der Berliner Philharmoniker die entscheidende Grundlage und ist somit ein wichtiger Teil, der das Erlebnis Philharmonie erst möglich macht. Daher betrachten wir das Logo der Berliner Philharmoniker als Basiselement.

Gestalterisch setzen wir deshalb auf die konstruierten Elemente des Pentagons. Wir schaffen neue Zusammenhänge durch Analyse und Anordnung dieser Elemente. Somit können neue Aussagen auf Grundlage des Pentagons entstehen, die den Zusammenhang zur Philharmonie erkennen lassen und zudem die Grundaufgabe der “Gesellschaft der Freunde” visualisiert.

Posted by G.F.F. at 16:27:34 | Permalink | Comments (3)

Tuesday, August 21, 2007

GFF entwirft neues Erscheinungsbild

In den letzten beiden Posts haben wir es schon angedeutet. Die GFF arbeitet seit kurzer Zeit an der Überarbeitung des Logos. Diese Institution steht den Berliner Philharmonikern sehr nahe und unterstützt diese durch die Bereitstellung erheblicher Finanzmittel.  Unser Ziel ist, dieser wichtigen Institution zu einem guten und anspruchsvollem Logo zu verhelfen. Hierzu möchten wir der Gesellschaft gestalterische höchst fortschrittliche Ideen unterbreiten. Diese Ideen stellen wir über dieses Blog zur öffentlichen Diskussion bereit. Es soll gezeigt werden, welche Bedeutung und Wichtigkeit wir Entscheidungen zu einem Logo einer dieser Institution beimessen. Mit der Offenlegung unserer Vorgehensweise, der detaillierten Dokumentation der Ergebnisse und Diskussionen möchten wir uns einer optimalen Lösung nähern. Damit möchten wir eine lang anhaltende Identifikation der Mitglieder mit der “Gesellschaft der Freunde der Berliner Philharmonie” zu gewährleisten.

Weitere Informationen zur Historie des Logos der Philharmonie und der Freunde der Berliner Philharmoniker:

Das ursprüngliche Logo, die drei Pentagone (von 1963) wurden 2002 von MetaDesign überarbeitet. Hinzu kam die Wortmarke in der Akzidenz Grotesk. Das Farbspektrum ist den Mosaikfenstern der Philharmonie entnommen.
„Die Pentagone als Gestaltungselement verbinden alle Medien. Dieses grafische Prinzip ist stark und unverwechselbar. Es lässt dabei viel Spielraum für immer neue Variationen innerhalb vielfältiger Kommunikationsmaßnahmen“ (MetaDesign). Das Berliner Büro „Nach Art des Hauses“ versuchte seine  Idee des überarbeiteten Logos an die Philharmonie heranzutragen. Allerdings wurde das Logo nicht umgesetzt.

Die Geschichte des Logos der „Gesellschaft der Freunde der Berliner Philharmonie e.V.“ ist uns weitestgehend unbekannt. Fakt ist nur, es bedarf einer dringenden Überarbeitung. Es zeigt die Umrisse der Philharmonie (siehe Titelbild). Dabei fehlt jegliche gestalterische Verbindung zum Logo der Berliner Philharmoniker. Auch spiegelt das Zeichen die Aufgabe der Gesellschaft in keinster Weise wider.
 

 

Posted by G.F.F. at 00:13:28 | Permalink | Comments (2)

Friday, August 17, 2007

Phase 001 | Gruppe B

 

Ideen, Konzepte und Gestaltung zum Thema Erscheinungsbild. Ziel ist ein neues Logo einer Gesellschaft fungierend in Form eines Fördervereins. Finanziert und unterstützt wird eine Institution für Musik, die über die letzten Jahrzehnte hinweg im internationalen Ranking unter den top five rangiert. Hochwertige Instrumente, die allgemeine Ausstattung und Instandhaltung, sowie besondere Projekte, Tourneen und Jugendarbeit werden durch die Förderung realisiert.


- Haben uns mit Musik im Ohr und der Stadt vor Augen dem
  Thema angenähert
- Wie kann Musik visualisiert werden
- Aspekte: Gesellschaft, Freunde, Geldgeber,
- Stichworte: Verortung, Kunst, Kultur, Architektur, Mehrwert,
- Konstruierte Herangehensweise
- Weiterentwicklung des alten Logos
- Bezug: Logo > Musik

Posted by G.F.F. at 15:27:39 | Permalink | Comments (5)

Thursday, August 16, 2007

Phase 002 | Gruppe A

 

Foto: Zitty 

Erste Ansätze | Überlegungen zu Schriftmarke, Bildmarke, Signet, Notation,

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Wednesday, August 15, 2007

Vom Hunger des Kommerzes nach Kreativität

Am vergangenen Samstag fand am Alex in Berlin eine Aktion statt, die ganz dem L.A.S.E.R. Tag -Projekt vom Graffiti Research Lab ähnelte. Laut eines Veranstalters handelte es sich um eine Aktion von Lucky Strike, die für ein Event im ewerk werben wollten. Schade, dass innovative Ideen gleich wieder für kommerzielle Zwecke missbraucht werden müssen, vor allem, wenn man sie bewusst nicht dafür macht hat. Dies zeugt auch von wenig Kreativität, wenn man mit Ideen anderer versucht auf sich aufmerksam zu machen. 

 

Und wer es auch mal ausprobieren möchte, um seiner Geburtstagsparty einen besonderen Kick zu verpassen, der findet hier eine Anleitung zum Nachmachen!

 

alt : http://www.youtube.com/v/FCrxtQ-3M04

Posted by G.F.F. at 10:41:26 | Permalink | Comments (2)

Tuesday, August 14, 2007

Angriff auf die Großen

Budget-Summen von mehreren Millionen sind keine Seltenheit, die große Firmen an ihre Hausagenturen abtreten. Dabei stellen wir uns oft die Frage, ist die Höhe der Gelder gerechtfertigt? In welchem Verhältnis dazu steht die gestalterische – kreative Qualität? Ist die Verteilung von Aufträgen gerecht?

Oft haben kleine Agenturen den Anspruch gute Gestaltung zu liefern, müssen aber regelmäßig den „Großen“ weichen, da beispielsweise ein Pitch in der Regel nur mit großem unentgeltlichem Aufwand betrieben werden kann.

Die „Gestalterische Fortschritts Fraktion“ hat sich zum Ziel gesetzt, mehr „Freiraum für Gestaltung“ zu schaffen, um eine innovative, kreative und richtungweisende Art der Gestaltung zu entwickeln und zu praktizieren.

Auf der einen Seite wird durch Aktionen auf  Missstände in der Gestaltungslehre, der Gestaltungsindustrie und auf die Verantwortung bei der Gestaltung von Kommunikations-Medien gegenüber der Gesellschaft, hingewiesen. Zum anderen wird ein Gestaltungsprozess erarbeitet und stetig verbessert, der einen Kreativprozess erlaubt, welcher vor wirtschaftlichem Druck geschützt wird.

 

Kreativität braucht seinen Freiraum und Gestalten heißt Verantwortung in unserer Gesellschaft übernehmen. Darum tritt die “Gestalterische Fortschritts Fraktion” zum “gestalterischen Kampf” gegen die „Großen“ an. In den nächsten Wochen möchten wir berichten, wie zwei GFF–Teams (Team A aus Süddeutschland, Team B aus Norddeutschland, bestehend aus Studenten und Diplomanten aus dem Bereich Kommunikations-Design) gemeinsam ein Projekt realisieren. Ziel ist unsere Herangehensweisen und Gedankengänge zu zeigen und offen zu diskutieren.

 

Posted by G.F.F. at 07:44:06 | Permalink | Comments (4)

Monday, July 2, 2007

Ungeliebte Klimaschützer

Mit dem Thema Klimawandel lässt sich heutzutage gut werben. Und in den Medien wird viel über Strom, Klimawandel und “Rettung der Welt” diskutiert. Da ist es nicht verwunderlich, dass die “Monopol? - Ist das was zum Spielen?” - Energieunternehmen sich das Thema auch zu nutze machen und mit Klimaschutz für ihre

Kernkraftwerke werben. So grenzt es schon fast an Ironie, dass in deutschen Großstädten Plakate mit “Deutschlands ungeliebte Klimaschützer” hängen. Plakate vom Atomkraftwerk  Brunsbüttel, im landschaftliche Grün eingebettet. Die Ironie des Schicksals will es, dass dieses Kraftwerke wie auch der Atommeiler Krümmel wegen eines Störfalls vor kurzem geschlossen wurde.

Welche Agentur diese durchaus interessante Idee und Umsetzung gemacht hat, habe ich noch leider nicht herausgefunden. Aber vielleicht weiß ja der ein oder andere von euch mehr. Bei all dem stellt sich mir nur die Frage, welche gesellschaftliche Aufgabe haben Gestalter? Sicherlich keine gering zu schätzende. Wer diese Kampagne gemacht hat, steht auf dem Standpunkt: “Wir vertreten Interessen - egal welche”! Dabei muss man sich im klaren sein, dass die Energiewirtschaft mit den Bürgern dieses Landes spielt und demokratische Entscheidungen (Atomausstieg) nur schwer akzeptieren will. Das man sich diese Kampagne für das “Deutsche Atomforum” nicht groß auf die Fahnen schreibt, ist klar. Kann eine Agentur ausschließlich von sozialverträglicher Werbung leben?

Warum dieser Aufwand an Millionen von Werbeetats, fragt man sich auch bei einer vierseitigen Einlage der FAZ von RWE. Das CO2-freie Kohlekraftwerk von RWE. Wieder Ironie und Beruhigung der der Massen? Oder ernst gemeinter Klimaschutz? Sicher ist, dass ein Teil unseres Geldes, durch die zu Hohen Energiekosten in solche Werbekampagnen fließt. “Die Strom und Gaspreise sind in den vergangen Jahren um ein Vielfaches gestiegen und die Gewinne der großen Konzerne ( RWE, Eon, Vattenfall und EnbBW) gleich mit dazu.” ( FAZ, 01.06.07, Nr 26) Und? Gerecht? Investieren die Unternehmen unser Geld wenigsten in den Klimaschutz?

Laut Umweltminister Gabriel nicht. “Dabei hätten sie doch Geld genug, argumentiert der Umweltminister (…) Wenn sie weiterhin keine Investionen vernähmen und seine Klimaschutzziele nicht erreicht werden könne, dann könne er bei der Europäischen Union auch die Befreiung großer deutscher Energieunternehmen von der Ökosteuer nicht mehr rechtfertigen.” ( FAZ, 01.06.07, Nr 26). Da scheint dann die “Rettung der Welt” durch die Energiemonopolisten doch eher eine große Werbeblase und die Agenturen müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein.

Posted by G.F.F. at 23:01:54 | Permalink | Comments (3)

Monday, June 18, 2007

ADC ist in die Jahre gekommen

Was hat uns eigentlich bislang der Art Directors Club für Deutschland (ADC) E.V. gebracht? Unzählige Auszeichnungen? Eine bessere Ausbildung? Schöne Partys?

In einer Pressemitteilung vom 26.05.2003 verkündete der ADC ein Hochschulranking und fand nebenbei heraus, dass unter Studierenden, Lehrenden und Agenturrepräsentanten große Unzufriedenheit mit der Kreativausbildung in Deutschland herrschte. Alle drei Gruppen eint die Feststellung, dass der Bezug zur Berufspraxis während des Studiums stärker ausgebaut werden soll. Und? - Fragen Sie sich? 2003 ist schon lange her. Geändert hat sich nichts. Die Unzufriedenheit ist geblieben.

„Es wird viel geredet und zu wenig getan. Und unter den Lehrenden herrscht häufig mangelnde Qualifikation, zu wenig Praxisnähe und eine zu schlaffe Grundeinstellung.“Dieser Satz hätte von mir sein können - stammt aber auch vom ADC. Da fragt man sich, was der magenta leuchtende Stern am Designer-Himmel eigentlich so für einen Sinn hat. Will er von da oben etwas für seine kleinen Studenten tun? Will er grimmig zu Professoren sagen, tut was? Oder ist er einfach nur da, damit man sich in seinem leuchtenden Glanze sonnen kann?

Nun, 4 Jahre danach hat sich was getan. Studenten atmet auf. Jetzt gibt es die ADC-Praktikanten-Garantie. Ein Heft (so uninteressant gestaltet, dass es hier gar nicht gezeigt werden darf), welches garantieren soll, dass bestimmte Grundkenntnisse im Praktikum vermittelt werden. Na zumindest hat man schon mal erkannt, dass es so etwas wie Grundkenntnisse gibt. Schade, dass sich die “Top-Kreativen aus dem Mitgliederforum des ADC” nicht auf weitere Grundelemente einer Gestaltungslehre einigen können, die über ein Praktikumsstadium hinaus gehen. Obwohl sie oft selber lehren und nebenbei in Ihren Agenturen hübsche Sachen machen.

Keine Frage, die Spezies Gestaltungs-Student ist keines Wegs weniger unschuldig. Die Zahl derer, die sich und ihr Studium als “ich bin hip und gestalte ein bisschen” ansehen, ist leider nicht gering.

“Die Förderung kreativen Nachwuchses ist eines der zentralen Anliegen des ADC. Mit (…) der  Veröffentlichung des Hochschulrankings und der Auszeichnungen „ADC-Kreativhochschule des Jahres“ und „ADC-Professor des Jahres“ will das Kreativforum zur intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema beitragen.”

Danke ADC - Vielleicht ändert sich deshalb nichts.

 

Posted by G.F.F. at 21:40:37 | Permalink | Comments (3)