Tuesday, August 14, 2007

Angriff auf die Großen

Budget-Summen von mehreren Millionen sind keine Seltenheit, die große Firmen an ihre Hausagenturen abtreten. Dabei stellen wir uns oft die Frage, ist die Höhe der Gelder gerechtfertigt? In welchem Verhältnis dazu steht die gestalterische – kreative Qualität? Ist die Verteilung von Aufträgen gerecht?

Oft haben kleine Agenturen den Anspruch gute Gestaltung zu liefern, müssen aber regelmäßig den „Großen“ weichen, da beispielsweise ein Pitch in der Regel nur mit großem unentgeltlichem Aufwand betrieben werden kann.

Die „Gestalterische Fortschritts Fraktion“ hat sich zum Ziel gesetzt, mehr „Freiraum für Gestaltung“ zu schaffen, um eine innovative, kreative und richtungweisende Art der Gestaltung zu entwickeln und zu praktizieren.

Auf der einen Seite wird durch Aktionen auf  Missstände in der Gestaltungslehre, der Gestaltungsindustrie und auf die Verantwortung bei der Gestaltung von Kommunikations-Medien gegenüber der Gesellschaft, hingewiesen. Zum anderen wird ein Gestaltungsprozess erarbeitet und stetig verbessert, der einen Kreativprozess erlaubt, welcher vor wirtschaftlichem Druck geschützt wird.

 

Kreativität braucht seinen Freiraum und Gestalten heißt Verantwortung in unserer Gesellschaft übernehmen. Darum tritt die “Gestalterische Fortschritts Fraktion” zum “gestalterischen Kampf” gegen die „Großen“ an. In den nächsten Wochen möchten wir berichten, wie zwei GFF–Teams (Team A aus Süddeutschland, Team B aus Norddeutschland, bestehend aus Studenten und Diplomanten aus dem Bereich Kommunikations-Design) gemeinsam ein Projekt realisieren. Ziel ist unsere Herangehensweisen und Gedankengänge zu zeigen und offen zu diskutieren.

 

Posted by G.F.F. at 07:44:06 | Permalink | Comments (4)